Teilprojekte

 

Überblick über abgeschlossene Teilprojekte

 

Teilprojekte bieten eine gute Möglichkeit, um die interinstitutionelle Zusammenarbeit zu vertiefen, Standards zu entwickeln, die Organisation und Kommunikation im Netzwerk zu optimieren und Verbesserungspotential aufzuzeigen.

Krisenmanual

Im Krisenmanual für das Industrieviertel wurden mit der Gründung des Kindernetzwerkes 2007 unterschiedliche Arten von Krisen (psychosozial, psychiatrisch, psychosomatisch) definiert, eine Krisencheckliste zur Kriseneinschätzung erstellt und gemeinsam Versorgungspfade erarbeitet. (ISBN: 978-3-200-03043-5; http://kindernetzwerk.at/node/150)

Kinder Zwischen den Sesseln

Dieser Arbeitskreis entstand im Zuge einer Arbeitsgruppe der Netzwerktagung 2010. Die Beteiligten teilten die Erfahrung, dass sich für sehr schwierige Kinder und Jugendliche niemand zuständig fühlen will und so „zwischen den Sesseln der Institutionen“ im Stich gelassen werden. Die Zielgruppe wurde im Arbeitskreis identifiziert und als mögliche Lösung das Konzept einer kooperativen Hilfeplanung benannt, deren Aspekte in weiteren Arbeitskreisen ausgearbeitet wurde.

http://wiki.kindernetzwerk.at/index.php/Hochrisiko_Kinder

Helferkonferenz

Ein wichtiges Instrument für eine kooperative Hilfeplanung stellt die Helferkonferenz dar, wofür in diesem Teilprojekt Guidelines entwickelt wurden. Dieses Projekt wurde bei mehreren Veranstaltungen und Fachzeitschriften vorgestellt und stößt noch immer auf reges Interesse.

http://wiki.kindernetzwerk.at/index.php/Helferkonferenzen

Kinder in Krisen der Institutionen

Im Kindernetzwerk Industrieviertel wird beobachtet, dass Kinder immer wieder im Verlauf von stationärer Betreuung und Behandlung in Krisen geraten, welche zum Abbruch der Maßnahme und zum Einbruch des Behandlungsverlaufes führen. Eine deutliche Verschlechterung der aktuellen Lebenssituation und der Prognose des Kindes/Jugendlichen sind die Folge. Es wurden die Ursachen für krisenhaftes Geschehen in Institutionen beschrieben, mögliche Interventionsformen aufgezeigt, und darüber hinaus Präventionsmaßnahmen vorgeschlagen.

http://wiki.kindernetzwerk.at/index.php/Kinder_in_Krisen_der_Institutionen

Kooperationsleitfaden

Betreuungs- und Behandlungsmöglichkeiten für Familien in schwierigen Situationen sind fragmentiert. Des Weiteren prallen mehrere Berufsgruppen aufeinander und haben professionsbedingt unterschiedliche Sichtweisen auf einen Fall. Diesen Problemen widmet sich der Kooperationsleitfaden, welcher bedeutende Meilensteine mit seiner Anwendung erreicht. Eltern und Jugendliche werden nachweislich zu ihren Sorgen in Bezug auf die Hilfeplanung sowie zur eigenen Problemdefinition befragt, was bis dato oft vernachlässigt wurde. Es gibt klare Zuständigkeiten mittels einer definierten Fallkoordination und die ObsorgeträgerInnen stimmen hierfür dem Datenaustausch zwischen allen beteiligten Helfersystemen zu. Verantwortung wird im Sinne der bestmöglichen Unterstützung für Kinder und Jugendliche gemeinsam getragen, was zu einer signifikanten Entlastung der professionell Helfenden führen soll.

http://wiki.kindernetzwerk.at/index.php/Kooperationsleitfaden