Berichte

Tagungsbericht und Evaluation der 5. Netzwerktagung

Die 5. Tagung wurde unter dem Thema „Das Kind im Fokus“ abgehalten. Nach einer kompakten Einführung über die Entwicklung des Kindernetzwerks von Dr. Rainer Fliedl, die den neu Dazugekommenen den Einstieg erleichtern sollte, wurden zwei Impulsreferate gehalten, die gleichzeitig ein Bericht von den Teilprojekten des letzten Jahres waren:

„Kinder und Jugendliche zwischen den Sesseln – was braucht´s?“ - Dr.in Ghanim

„Das auffällige Kind in der Schule – sein Weg durch das Netzwerk“ - Mag.a Mayer und Dr. Swoboda

In den Arbeitskreisen wurden verschiedene Themen der Versorgung von Kindern und Jugendlichen und der institutionellen Zusammenarbeit aufgegriffen. Ziel der Arbeitskreise war es, die angesprochenen Arbeitsfelder zu diskutieren, Schwierigkeiten zu umreißen und Verbesserungsmöglichkeiten anzudenken. Die Ergebnisse sollen im Laufe des nächsten Jahres in Teilprojekten bearbeitet werden.

Um zu überprüfen, welche Ziele wir im Rahmen unserer Vernetzungsarbeit und der Tagung erreichen konnten, baten wir die 170 TeilnehmerInnen an der internen Evaluation teilzunehmen.

Tagungsbericht und Evaluation der 5. Netzwerktagung (PDF)

 

Ergebnisse der Arbeitskreise

AK 1

„Wenn’s brennt“ – Zum Umgang mit institutionell verursachten Krisen

AK Leitung: Dr.in Martina Grögl‐Buchart, Dr.in Elizabeth Baum‐Breuer

Beschreibung:

Wenn eine Institution an ihre Grenzen kommt bzw. Kinder/Jugendliche deren Grenzen sprengen, entsteht ein massiver Druck im gesamten System. Schnelle Lösungen bieten zwar momentane Entlastung, wirken sich jedoch im weiteren Verlauf krisenverstärkend auf das Kind/ den Jugendl. und die Institution aus. Es sollen gemeinsame Vorgangsweisen erarbeitet werden, wie wir im Sinne der Kinder/Jugendlichen und Institutionen damit umgehen können.

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AK 2

Risikofaktoren und Schutzfaktoren – Können sie als Warnsignale dienen?

AK Leiterinnen: Dr.in Dina Ghanim, Mag.a(FH) Cornelia Mayer, Mag.a(FH) Kathrin Weninger

Beschreibung:

Was kann ich tun, wenn ich als HelferIn Risikofaktoren als Warnsignale wahrnehme? Im Projekt „Jugendliche zwischen den Sesseln“ wurden unter Einbeziehung zahlreicher ProfessionalistInnen Risikofaktoren identifiziert, welchen Kindern/Jugendlichen im Laufe Ihres Lebens ausgesetzt sein können. Mit Ihrer/Eurer Hilfe wollen wir Schutzfaktoren finden um diesen Risikofaktoren entgegenzusteuern.

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AK 3

Die Helferkonferenz – ein Hilfsmittel interinstitutioneller Vernetzung zum Wohle des Kindes

AK LeiterInnen: DSA Stephan Dangl, DSA Brigitte Winter

Beschreibung:

Helferkonferenzen sind ein sinnvolles Instrument zur Klärung des Auftrags‐ und Problemkontextes. Sie sind wertvoll um eine differenzierte Diagnose und einen weiterführenden Hilfeplan zu erstellen

- Was braucht es zum Gelingen einer Helferkonferenz
Erarbeiten eines Rasters zur Durchführung einer Helferkonferenz Mit welcher Haltung begegnen sich die Teilnehmer

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AK 4

Hilfeplan, als Ausdruck interdisziplinärer Vernetzung

AK Leiterinnen: Dr.in Claudia Bilka, Dr.in Monika Klose, DSA Lina Biegl‐Richardson

Beschreibung:

Gemeinsame Definition vom Helferplan zum Hilfeplan.
Wie verläuft der dynamische Prozess für alle Beteiligten?
Wie kann dieser Prozess transparent und überprüfbar gemacht werden?

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AK 5

Wie kann Elternbeteiligung gelingen

AK Leiterinnen: Mag.a Susanne Geisler, Dr.in Maria Dornfeld

Beschreibung:

Wir wollen mit Ihnen gemeinsam zuerst die jetzige Elternbeteiligung in den unterschiedlichen Systemen betrachten, herausfiltern wo die Schwierigkeiten liegen und gemeinsam mögliche Hilfestellungen und Interventionen finden, wie es gelingen kann, dass es zu einer hohen adäquaten Elternbeteiligung in den jeweiligen Systemen kommt.

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AK 6

Das auffällige Kind in der Schule – sein Weg durch das Netzwerk (aus der Sicht der Schule)

AK LeiterInnen: Dr. Werner Swoboda, Mag.a Ursula Ungerböck

Beschreibung:

In diesem AK soll eine differenzierte und sensible Annäherung an das Thema verhaltensauffälliges Kind erfolgen. Anschließend daran versuchen wir uns gemeinsam auf den Weg zu machen, um einen Leitfaden zu entwickeln, wie wir möglichst hilfreich und zum Wohl des Kindes mit Auffälligkeiten und etwaigen Störungen im schulischen Alltag umgehen wollen. Ferner sollen auch neue Wege, Ideen und Visionen bezugnehmend auf das Netzwerk entstehen.

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AK 7

Das auffällige Kind in der Schule – sein Weg durch das Netzwerk(aus der Sicht der behandelnden Institutionen)

AK Leiter: Dr. Alexander Artner, Prim. Dr. Rainer Fliedl

Beschreibung:

Der Weg der „schulschwierigen“ Kinder durch das Helfersystem scheint recht zufällig zu sein. Viele kommen nicht zur „richtigen“ Adresse.

Was ist für die Schule schwierig?
Mit welcher Schwierigkeit soll ich zu wem gehen? Wer überprüft die Behandlung?
Wie werden Befunde weitergegeben?

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AK 8

Das Kind an den Schnittstellen Kindergarten, Schule und anderen Systemen

AK LeiterInnen: Mag.a Alexandra Mayer, Mag.a Stokreiter‐Strau

Beschreibung:

Wenn Kinder von einem System in das andere wechseln, kommt es immer wieder zu Informationsverlusten. Vielfach starten die Systeme wieder von vorne. Wir wollen in diesem Arbeitskreis den IST‐Zustand aufzeigen und Visionen für ein effizienteres gemeinsames Arbeiten entwickeln.

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