Liebe NetzwerkerInnen,

 

wir freuen uns, Ihnen eine neue Veranstaltung des Kindernetzwerks Industrieviertel vorstellen zu dürfen.

 

Save the Date!

 

Das Kindernetzwerk Industrieviertel plant für Donnerstag, den 26.11.20 von 14:00-16:00 Uhr ein Online-Informationsevent zum Thema Jugend und Sucht mit Dr.in Ursula Hörhan MPH (Geschäftsführerin, Suchtkoordinatorin – Fachstelle Suchtprävention und Sexualpädagogik des Landes NÖ) sowie Dr. Christian Müller (Facharzt für Psychiatrie und Neurologie/Kinder -u. Jugendpsychiatrie – PSD Eisenstadt; Schwerpunktambulanz für Diagnostik und Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit einer Suchtproblematik).

 

Sie bekommen aktuelle Informationen aus erster Hand und werden natürlich die Möglichkeit erhalten, Fragen an die Vortragenden zu stellen. Das Projektteam des  Kindernetzwerks Industrieviertel freut sich über eine rege Teilnahme zu dem Thema und bittet um Weiterverbreitung in der jeweiligen Institution. Eine offizielle Einladung, sowie die notwendigen Zugangsdaten (z.B. Zoom-Link) werden auf unsere – sich nach der Umgestaltung noch in Aufbau befindende – Homepage online gestellt. Nähere Informationen unter www.kindernetzwerk.at.

 

Mit lieben Grüßen,

für das Projektteam

Markus Mayerhofer

 

Mag. Markus Mayerhofer B.A.

Projektteam-Organisation für das Kindernetzwerk Industrieviertel

Publikation in Zeitschrift: Pädiatrie & Pädologie

Dangl, S. Paediatr. Paedolog. (2019) 54(Suppl 1): 31. https://doi.org/10.1007/s00608-019-0669-7

“Mühsam ist der Weg: Kooperationsvertrag als Basis der Zusammenarbeit”. Von: DSA Stephan Dangl.

 

Kinder und Jugendliche mit psychosozialen Schwierigkeiten leben in Familiensystemen mit komplexen Problemlagen und beschäftigen im Gegenüber viele Hilfedienste verschiedener Institutionen und Professionen. Dabei werden Organisationen mitunter über die Grenzen ihrer Belastbarkeit geführt, und in der Beobachtung von Behandlungsverläufen wird deutlich, dass diese oft an den Schnittstellen der verschiedenen Institutionen scheitern.

Wichtig ist, dass wir im Gegenüber zu einer gemeinsamen Sichtweise und in der Folge zu einem gemeinsamen Ziel kommen, unsere Angebote abstimmen, um effizient zu helfen, Eltern und deren Kinder einbinden, Behandlungspläne anbieten, die Hoffnung und nicht Verwirrung stiften, und neben dem Denken des professionellen Gegenübers zu einem Denken des professionellen Miteinanders kommen.

Netzwerke sind Garanten, um Kooperation zu ermöglichen. Voraussetzung ist, dass sich Helfer kennen, um über die Möglichkeiten, aber auch über die Grenzen der jeweiligen Angebote Bescheid zu wissen, sich über eine gemeinsame Sprache verständigen zu können, Informationen austauschen zu dürfen und einander zu vertrauen.

Helfernetzwerke arbeiten mit Familien in hoch affektiv geladenen Konflikten, die wiederkehrenden Krisensituationen ausgesetzt sind. Das überträgt sich auch auf das Helfersystem und führt dort zu Verstrickungen. Um interinstitutionelles Agieren zu vermeiden, das letztlich zu Ausstoßungsprozessen von zu behandelnden Kindern und Jugendlichen führt, bedarf es Kooperationsverträgen, die Ziele, Behandlungspläne und Fallkoordination festlegen, aber auch die Leiter der betreffenden Einrichtungen verpflichtet, in Konfliktsituationen zu vermitteln.



Das war das Jahr 2018

Ein intensives Arbeitsjahr 2018 neigt sich dem Ende. Es ist Zeit für eine (vorläufige) Rekapitulation – wo wurde das Projektteam des Kindernetzwerks öffentlichkeitswirksam tätig?

– Unterstützung/Mitwirkung bei der Organisation der Filmveranstaltung “Die Beste aller Welten” mit anschließender ExpertInnendiskussion am FH Campus Wien

– Vortrag bei der 12. Jahrestagung der politischen Kindermedizin („Mühsam ist der Weg – Kooperationsvertrag als Basis der Zusammenarbeit“)

– Vortrag bei dem 1. Symposium des Kindernetzwerks Mostviertel („Krisen gemeinsam bewältigen“; Workshop Helferkonferenzen)

– Vortrag bei dem NÖ Zukunftsforum Psychiatrie Mistelbach („Superman-Vortrag“ über das Netzwerken im Industrieviertel)

– Vortrag bei einer Veranstaltung des NÖGUS und des Landesschulrat zur Verbesserung der Zusammenarbeit der NÖ Kindernetzwerke und Beratungsstellen mit dem System Schule und Kindergarten (Information zum Arbeitskreis Schule)

 

 

Wir danken unserem Fördergeber (NÖGUS) für die Unterstützung und freuen uns auf ein neues spannendes Jahr 2019!



Das Schwechater Bezirksblatt informiert über das “Best-Practice-Beispiel Kindernetzwerk Industrieviertel”: Artikel

 

Auch das Mödlinger Bezirksblatt informiert über das Best Practice Beispiel “Kindernetzwerk Industrieviertel”: Artikel

Die psychosoziale Betreuung soll in ganz NÖ verbessert werden. Hierbei sollen in allen Landesteilen Netzwerke nach dem Best-Practice Modell “Kindernetzwerk Industrieviertel” entstehen. Nachzulesen im Standard und auf orf.at.

Nachtrag: Der NÖN-Artikel zur Netzwerktagung 2015 ist eine Bestätigung für das öffentliche Interesse am Vernetzungsprojekt.

Anlässlich des 8. Hinterbrühler Symposiums im Nov. 2014 wurde von Stephan Dangl und Brigitte Winter ein Arbeitskreis Helferkonferenzen angeboten. Der veröffentlichte Artikel in der Fachzeitschrift der Heilpädagiogischen Gesellschaft findet sich hier(Heilpädagogik, 58. Jahrgang, Heft 2 Februar 2015, ISSN 0438-9174)

Dieses Referat wurde beim 7. Hinterbrühler Symposium “Ich-Wir-Wer?” – Die Helfenden im Blick, gehalten.Referentin: Dr. Martina Grögl-Buchart

Hier finden Sie den von Frau DSA Brigitte Winter und Herrn Prim. Dr. Rainer Fliedl verfassten Artikel zum Thema “Sozialarbeit vom Gruppenarbeiter zum Organisationsentwickler – Helferkonferenzen als Beispiel einer Netzwerkorganisation”, der in der Zeitschrift SIO (Sozialarbeit in Oesterreich – Zeitschrift für Soziale Arbeit, Bildung und Politik) in der Ausgabe 2/2013 veröffentlicht wurde.

E-Journal für biopsychosoziale Dialoge in Psychotherapie, Supervision und Beratung Ausgabe 02/2013; Artikel von Ernst Tatzer, Lilly Damm, Brigitte Winter, Rainer Fliedl

Im Rahmen des Workshops am 24.09.2012
“Psychosoziale Planungs- und Versorgungskonzepte für Kinder und Jugendliche”
der Gesunden Österrreich GmbH (GÖG) wurde das Projekt Kindernetzwerk industrieviertel vorgestellt.

Fliedl „Überlegungen zur vernetzten Arbeit“

Ghanim „Jugendliche zwischen den Sesseln“

Dokumente

Dokumente

Artikel über die Entwicklung des Kindernetzwerks Industrieviertel

Im Laufe meiner Tätigkeit im Krisenzentrum Wiener Neustadt sind wir in den vergangenen 6 Jahren auf verschiedenste Formen von Krisensituationen gestoßen. Gerade in den letzten Jahren hat sich vermehrt gezeigt, dass nicht nur für Jugendliche in psychosozialen Krisensituationen Platzanfragen ans Krisenzentrum kommen, sondern die Nachfrage für Krisenaufnahmen v. a. in zwei anderen Bereichen stark vorhanden ist.