Liebe NetzwerkpartnerInnen,

wir freuen uns, Ihnen eine Online-Fortbildung zum Thema Medienkonsum von (Klein-)Kindern in Webinarform anbieten zu können!
Hierfür konnten wir DI Barbara Buchegger M.Ed von Safer Internet gewinnen, welche uns durch die Veranstaltung leiten wird. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Seien Sie versichert: Bei so viel geballter Medienkompetenz dürfen Sie zurecht nicht bloß einen langweiligen Frontalvortrag erwarten!

Datum: Mittwoch, 13.10.21 (Achtung: nicht der 12.10., wie ursprünglich geplant!)
Uhrzeit: 14:00-16:00 Uhr
Zoom-Link: https://us02web.zoom.us/j/82137549570?pwd=Q0RZeFNLRHVUZlMvU0FZaWFnTmYwQT09
ID: 821 3754 9570
Kenncode: 489856


Aktuelle Herausforderungen rund um digitale Medien und kleine Kinder

Nicht erst seit der Pandemie sind kleine Kinder mehr vom Umgang mit digitalen Medien betroffen: Sie nutzen sie einerseits aktiv, anderseits müssen sie manchmal sogar zu den Geräten ihrer Familienangehörigen in Konkurrenz um die Aufmerksamkeit der Erwachsenen treten. Sie hinterlassen seit ihren ersten Lebenstagen ihre Spuren im Internet (z.B. durch Fotos) und kennen eine Welt ohne Internet gar nicht mehr. 

Wie können diese Kinder gut begleitet werden, mit diesen Herausforderungen gut umgehen zu können? Wie können die erwachsenen Bezugspersonen in ihrer Erziehungsarbeit unterstützt werden? Welche Regeln helfen im Familienalltag? Wie können die digitalen Kompetenzen bereits sehr junger Kinder entwickelt werden? 

An dieser Stelle empfehlen wir Ihnen wärmstens den Elternratgeber von Fr. Buchegger (Frag Barbara!) zu typischen Herausforderungen in der Erziehung von Kindern bei der Nutzung des digitalen Raums: https://www.saferinternet.at/services/frag-barbara/. 

Ein kleiner Blick über den Tellerrand: Der NÖ Gesundheits- und Sozialfonds hat eine Broschüre zur Übersicht über alle NÖ Kinder- und Jugendnetzwerke erstellt. Untenstehend finden Sie die zugehörige Pressemitteilung sowie die Broschüre zum Download!

 

Um Kindern und Jugendlichen bei ihren Problemen noch besser helfen zu können, tauschen verschiedene Berufe im Rahmen von Netzwerken ihre Erfahrungen aus. Diese Kinder- und Jugendnetzwerke gibt es in Niederösterreich mittlerweile im ganzen Land. „Niederösterreich ist das erste Bundesland in Österreich, in dem es in allen Regionen Kinder- und Jugendnetzwerke gibt. Damit treffen sich verteilt über Niederösterreich Fachkräfte, die Kinder und Jugendliche unterstützen, um noch besser zusammenzuarbeiten und den Kindern und Jugendlichen damit noch besser zu helfen“, betont Landesrat NÖGUS-Vorsitzender Martin Eichtinger.


Rund 75.000 Kinder und Jugendliche in Niederösterreich benötigen aufgrund von Problemen – wie zum Beispiel Angst, Essstörung, Sucht, Depression, Autismus, Asthma oder auch Problemen in der Familie – Unterstützung. Je nach Situation in unterschiedlichem Ausmaß. Wobei in vielen Fällen die Hilfe eines Menschen nicht ausreicht, sondern es verschiedener Berufsgruppen bedarf: von Kinderärztinnen und Kinderärzten oder Psychologinnen und Psychologen über Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Lehrerinnen und Lehrer bis hin zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Arbeitsintegration.


Um die Probleme der Kinder und Jugendlichen lösen zu können, ist es wichtig, dass alle diese professionellen Helferinnen und Helfer gut zusammenarbeiten und sich gegenseitig ergänzen. Hilfreich dabei sind „Kinder- und Jugendnetzwerke“. Das erste Kinder- und Jugendnetzwerk wurde vor 15 Jahren im Industrieviertel gegründet. Gefördert durch den NÖGUS gibt es in Niederösterreich mittlerweile in allen Regionen des Landes Kinder- und Jugendnetzwerke auf professioneller und strukturierter Basis sowie Fortbildungen für die Organisatorinnen und Organisatoren.


„Werden Probleme früh erkannt, können Folgeschwierigkeiten verhindert werden“, so Georg Rambauske, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde und Neuropädiatrie und Obmann des Vereins Kindernetzwerk Weinviertel. Spricht ein Kind zum Beispiel nicht gut, kann das dazu führen, dass es sich zurückzieht, Einzelgänger und möglicherweise zum Schulverweigerer wird. Arbeiten aber mehrere Helferinnen und Helfer zusammen, kann schon früh auf mehreren Ebenen Unterstützung geboten werden. Darüber hinaus sind die Angebote der anderen Helferinnen und Helfer besser bekannt und so kann laut Experten schneller der richtige Behandlungsansatz gefunden werden.

Downloads

Jugendliche, Eltern, BehandlerInnen – drei Blickwinkel.

YSR, CBCL und Aufnahmediagnosen im Vergleich bei 11- bis 18-jährigen jugendpsychiatrischen PatientInnen – eine Übersicht.
In einer Kooperation mit der KJPP Hinterbrühl und der Karl Landsteiner Gesellschaft wurde dieses einzigartige Forschungsprojekt ins Leben gerufen. Publiziert in: Psychologie in Österreich 2 | 2020, S. 120-129

Zusammenfassung

Die vorliegende Studie befasst sich mit einer vergleichenden Analyse psychischer Auffälligkeiten bei Jugendlichen zum Zeitpunkt einer stationären Aufnahme in der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Standort Hinterbrühl, aus drei Blickwinkeln. Es wird der Frage nachgegangen, inwiefern sich die Selbsteinschätzung von 11- bis 18-Jährigen mittels YSR von der Beurteilung der Eltern mittels CBCL und in weiterer Folge von der ICD-10-Diagnose unterscheidet. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Aufnahmediagnose F32.0 gelegt. Die Daten von 95 PatientInnen (64 weiblich, 31 männlich) wurden über einen Zeitraum von drei Jahren erhoben. Es zeigt sich, dass die Aufnahmediagnose eher mit der Selbstbeurteilung der befragten Jugendlichen als mit den Elternratings übereinstimmt. Bei PatientInnen mit der Aufnahmediagnose „Depressive Störung“ zeigt sich in der Selbstbeurteilung im Bereich der internalisierenden Störungen eine höhere Ausprägung. Gleichzeitig findet sich ein signifikanter Unterschied in der Selbst- und Fremdbeurteilung bei internalisierenden Störungen, während dieser bei externalisierenden Symptomen nicht beobachtet werden konnte. 

Abstract

The presented study compares mental problems of adolescent inpatients at the Department of Childhood and Adolescent Psychiatry and Psychotherapy, Hinterbrühl (KJPP Hinterbrühl) considering three different views. The self-evaluation of the patient, assessing YSR, external assessment through one parent, assessing CBCL, and the admission diagnosis using ICD-10. Further, we put emphasis on the admission diagnosis F32.0. The sample contains 95 inpatients (64 female, 31 male) that have been treated at KJPP Hinterbrühl over a three years period. Data shows that the admission diagnosis corresponds better with the self-evaluation than with the parental assessment. Further, depressive patients show higher scores in their self-evaluation concerning internalising symptoms. The whole sample shows significant differences between their self and external evaluation regarding internalising symptoms, whereas no difference in external symptoms is found. 

Liebe NetzwerkerInnen,

am 26.11.2020 von 14.00 – 16.00 Uhr hat ein Online-Informationsevent des Kindernetzwerks Industrieviertel stattgefunden.

Anbei die Links zu den einzelnen Vorträgen!

(Achtung: Möglicherweise ist es nicht möglich, Links/Downloads über den Internet Explorer abzurufen)

Begrüßung
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Webinar Dr. Müller
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Webinar Dr. Hörhan
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Questions & Answers
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Begrüßung
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Questions & Answers
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Untenstehend die ausgesandte Einladung:

 

Was läuft ab? – Ursachen und Motive für Substanzkonsum bei Jugendlichen

 

Dr. Christian Müller & Dr.in Ursula Hörhan, MPH werden für Sie die drängendsten Fragen im Umgang mit
substanzkonsumierenden Jugendlichen behandeln und einen kurzen Überblick über die momentanen „Hotspots“ im Industrieviertel geben. Darüber hinaus werden Sie die Möglichkeit erhalten, Rückfragen an die Vortragenden zu stellen. Nähere Details entnehmen Sie bitte der Einladung im Anhang!

Eine Anmeldung zum Webinar ist nicht erforderlich, Sie können einfach mit Link und Kennwort einsteigen. Sollten Sie unsere Veranstaltung versäumen, so können Sie diese ab Anfang Dezember jederzeit auf der Homepage www.kindernetzwerk.at im Nachhinein abrufen.

Wir bitten Sie, diese Mail sowie die Einladung an Ihre eigene Institution weiterzuverbreiten. Vielen Dank.

Publikation in Zeitschrift: Pädiatrie & Pädologie

Dangl, S. Paediatr. Paedolog. (2019) 54(Suppl 1): 31. https://doi.org/10.1007/s00608-019-0669-7

“Mühsam ist der Weg: Kooperationsvertrag als Basis der Zusammenarbeit”. Von: DSA Stephan Dangl.

 

Kinder und Jugendliche mit psychosozialen Schwierigkeiten leben in Familiensystemen mit komplexen Problemlagen und beschäftigen im Gegenüber viele Hilfedienste verschiedener Institutionen und Professionen. Dabei werden Organisationen mitunter über die Grenzen ihrer Belastbarkeit geführt, und in der Beobachtung von Behandlungsverläufen wird deutlich, dass diese oft an den Schnittstellen der verschiedenen Institutionen scheitern.

Wichtig ist, dass wir im Gegenüber zu einer gemeinsamen Sichtweise und in der Folge zu einem gemeinsamen Ziel kommen, unsere Angebote abstimmen, um effizient zu helfen, Eltern und deren Kinder einbinden, Behandlungspläne anbieten, die Hoffnung und nicht Verwirrung stiften, und neben dem Denken des professionellen Gegenübers zu einem Denken des professionellen Miteinanders kommen.

Netzwerke sind Garanten, um Kooperation zu ermöglichen. Voraussetzung ist, dass sich Helfer kennen, um über die Möglichkeiten, aber auch über die Grenzen der jeweiligen Angebote Bescheid zu wissen, sich über eine gemeinsame Sprache verständigen zu können, Informationen austauschen zu dürfen und einander zu vertrauen.

Helfernetzwerke arbeiten mit Familien in hoch affektiv geladenen Konflikten, die wiederkehrenden Krisensituationen ausgesetzt sind. Das überträgt sich auch auf das Helfersystem und führt dort zu Verstrickungen. Um interinstitutionelles Agieren zu vermeiden, das letztlich zu Ausstoßungsprozessen von zu behandelnden Kindern und Jugendlichen führt, bedarf es Kooperationsverträgen, die Ziele, Behandlungspläne und Fallkoordination festlegen, aber auch die Leiter der betreffenden Einrichtungen verpflichtet, in Konfliktsituationen zu vermitteln.



Das war das Jahr 2018

Ein intensives Arbeitsjahr 2018 neigt sich dem Ende. Es ist Zeit für eine (vorläufige) Rekapitulation – wo wurde das Projektteam des Kindernetzwerks öffentlichkeitswirksam tätig?

– Unterstützung/Mitwirkung bei der Organisation der Filmveranstaltung “Die Beste aller Welten” mit anschließender ExpertInnendiskussion am FH Campus Wien

– Vortrag bei der 12. Jahrestagung der politischen Kindermedizin („Mühsam ist der Weg – Kooperationsvertrag als Basis der Zusammenarbeit“)

– Vortrag bei dem 1. Symposium des Kindernetzwerks Mostviertel („Krisen gemeinsam bewältigen“; Workshop Helferkonferenzen)

– Vortrag bei dem NÖ Zukunftsforum Psychiatrie Mistelbach („Superman-Vortrag“ über das Netzwerken im Industrieviertel)

– Vortrag bei einer Veranstaltung des NÖGUS und des Landesschulrat zur Verbesserung der Zusammenarbeit der NÖ Kindernetzwerke und Beratungsstellen mit dem System Schule und Kindergarten (Information zum Arbeitskreis Schule)

 

 

Wir danken unserem Fördergeber (NÖGUS) für die Unterstützung und freuen uns auf ein neues spannendes Jahr 2019!



Das Schwechater Bezirksblatt informiert über das “Best-Practice-Beispiel Kindernetzwerk Industrieviertel”: Artikel

 

Auch das Mödlinger Bezirksblatt informiert über das Best Practice Beispiel “Kindernetzwerk Industrieviertel”: Artikel

Die psychosoziale Betreuung soll in ganz NÖ verbessert werden. Hierbei sollen in allen Landesteilen Netzwerke nach dem Best-Practice Modell “Kindernetzwerk Industrieviertel” entstehen. Nachzulesen im Standard und auf orf.at.

Nachtrag: Der NÖN-Artikel zur Netzwerktagung 2015 ist eine Bestätigung für das öffentliche Interesse am Vernetzungsprojekt.

Anlässlich des 8. Hinterbrühler Symposiums im Nov. 2014 wurde von Stephan Dangl und Brigitte Winter ein Arbeitskreis Helferkonferenzen angeboten. Der veröffentlichte Artikel in der Fachzeitschrift der Heilpädagiogischen Gesellschaft findet sich hier(Heilpädagogik, 58. Jahrgang, Heft 2 Februar 2015, ISSN 0438-9174)

Dieses Referat wurde beim 7. Hinterbrühler Symposium “Ich-Wir-Wer?” – Die Helfenden im Blick, gehalten.Referentin: Dr. Martina Grögl-Buchart

Hier finden Sie den von Frau DSA Brigitte Winter und Herrn Prim. Dr. Rainer Fliedl verfassten Artikel zum Thema “Sozialarbeit vom Gruppenarbeiter zum Organisationsentwickler – Helferkonferenzen als Beispiel einer Netzwerkorganisation”, der in der Zeitschrift SIO (Sozialarbeit in Oesterreich – Zeitschrift für Soziale Arbeit, Bildung und Politik) in der Ausgabe 2/2013 veröffentlicht wurde.

E-Journal für biopsychosoziale Dialoge in Psychotherapie, Supervision und Beratung Ausgabe 02/2013; Artikel von Ernst Tatzer, Lilly Damm, Brigitte Winter, Rainer Fliedl

Im Rahmen des Workshops am 24.09.2012
“Psychosoziale Planungs- und Versorgungskonzepte für Kinder und Jugendliche”
der Gesunden Österrreich GmbH (GÖG) wurde das Projekt Kindernetzwerk industrieviertel vorgestellt.

Fliedl „Überlegungen zur vernetzten Arbeit“

Ghanim „Jugendliche zwischen den Sesseln“

Dokumente

Im Laufe meiner Tätigkeit im Krisenzentrum Wiener Neustadt sind wir in den vergangenen 6 Jahren auf verschiedenste Formen von Krisensituationen gestoßen. Gerade in den letzten Jahren hat sich vermehrt gezeigt, dass nicht nur für Jugendliche in psychosozialen Krisensituationen Platzanfragen ans Krisenzentrum kommen, sondern die Nachfrage für Krisenaufnahmen v. a. in zwei anderen Bereichen stark vorhanden ist.

Dokumente

Artikel über die Entwicklung des Kindernetzwerks Industrieviertel