Einladung zur 13. virtuellen Kindernetzwerktagung

via Zoom am 19.06.2020 von 09:00 – 11:00 Uhr

Was gibt es Neues?

Netzwerkarbeit unter speziellen Rahmenbedingungen. Nicht alles hat mit Corona zu tun.

Webinar 1

 

Die schädliche Wirkung von Kinderarmut und ihre Abschaffung

Mag. (FH) Erich Fenninger, DSA, Direktor der Volkshilfe Österreich

Webinar 2

 

Stationäre Versorgung von Kindern und Jugendlichen – Bleibt wer auf der Strecke?

Manfred F. Siebert; Leiter der sozialpäd.-inklusiven Wohngruppe mit sozialtherapeutischem Schwerpunkt, SBZ Hinterbrühl

Webinar 3

 

Beratung, Betreuung, Therapie und mobile Arbeit mit Familien in Zeiten von COVID 19. Wie geht es ProfessionstInnen damit? Erste Einblicke in die laufende Studie des Karl-Landsteiner Instituts in Kooperation im dem Kindernetzwerk

Mag. Michaela Haslinger; Projektleiterin des Forschungsprojekts; KJPP Hinterbrühl

Webinar 4

 

Ein Erfahrungsbericht aus Therapie und Beratung mit Zoom, Skype & Co

Mag. Karin Zajec; Leiterin der Fachsektion Dynamische Gruppenpsychotherapie im ÖAGG; KJPP Hinterbrühl

Podiumsdiskussion

 

Podiumsdiskussion der Vortragenden

Moderation: DI Thomas Krumpholz

Die Tagung wird virtuell über Zoom stattfinden. Die konkrete Vorgehensweise zur Teilnahme wird im Einladungsmail ausgewiesen. Anmeldungen über diesen Link: https://forms.gle/auttUd9BED4cceMt7. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an office@kindernetzwerk.at.

 

Videos & Dokumente

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Slider

Curriculum Vitae

Mag. (FH) Erich Fenninger, DSA

1963 in Bad Vöslau geboren und ist seit 2003 Bundesgeschäftsführer der Volkshilfe Österreich. Von 1991 bis 2003 war er Geschäftsführer der Volkshilfe Niederösterreich und seit 2003 ist er Direktor der Volkshilfe Österreich. Erich Fenninger ist Sozialarbeiter mit Zusatzdiplom für Organisationsentwicklung und Experte für Sozialpolitik sowie Pflegethemen. Er ist Vorstandsmitglied von solidar, Sozialwirtschaft Österreich, BAG, ÖKSA und der Österreichischen Saharauischen Gesellschaft sowie wissenschaftlicher Beirat der FH St. Pölten.

Manfred F. Siebert

Personenzentrierter Psychotherapeut; Leiter der sozialpädagogisch-inklusiven Wohngruppe mit sozialtherapeutischem Schwerpunkt im SBZ Hinterbrühl, Psychotherapeut in freier Praxis; Ausbilder für Psychotherapie am Institut für Personenzentrierte Studien (APG•IPS), Lehrtätigkeit an der SFU

Mag. Michaela Haslinger

Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision, Mitarbeiterin der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, LK Baden-Mödling, Standort Hinterbrühl; Projektleitung des Forschungsprojekts „Kinder- und jugendpsychiatrische sowie psychosoziale Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Zeiten von Covid 19“

Mag. Karin Zajec

Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Dynamische Gruppenpsychotherapeutin, Psychologische Leitung an der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, LK Baden-Mödling, Standort Hinterbrühl, Institutsleitung des Karl Landsteiner Institut für psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Kindheitsforschung, Leiterin der Fachsektion Dynamische Gruppenpsychotherapie im ÖAGG

Kinder und Jugendliche im Zwischenraum

Aufgefallen – Durchgefallen – Herausgefallen

 

am 24.05.2019 von 09:00 – 13:00 Uhr

 mit Ausklang bei Speis und Trank bis 14:00 Uhr

im Mehrzwecksaal der Dr. Erwin Schmuttermeier-Schule

Urlaubskreuzstraße 15, 2371 Hinterbrühl

 

 

In unserer 12. Netzwerktagung widmen wir uns Kindern und Jugendlichen im „Zwischenraum“. Sie sind auf der Suche nach einem Platz in der Gesellschaft und finden in den bestehenden Institutionen sowie Betreuungsformen keine passenden Angebote vor. Im gemeinsamen Dialog der drei großen Zuständigkeitsbereiche GesundheitBildung und Kinder- und Jugendhilfe wollen wir ihre Bedürfnisse verstehen lernen und gemeinschaftlich Verantwortung für die Entwicklung ineinandergreifender Konzepte und Unterstützungsangebote übernehmen. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche mit komplexen biopsychosozialen Schwierigkeiten oder Behinderungen nicht im Zwischenraum der Institutionen zurückzulassen.

Begrüßung

DSA Stephan Dangl  (Projektleiter Kindernetzwerk Industrieviertel)

Vortrag

Ethik & Gesellschaft

 

Dr.in Elizabeth Baum-Breuer

Analyse

Institution & Organisation

Dr. Martin Schnetzer (Gesundheit)

SD Lorena Thür MEd  (Bildung)

DSA Mag. (FH) Claudia Aufreiter (Kinder- und Jugendhilfe)

Austauschgruppen

 

 

 

Moderation: DI Thomas Krumpholz

 

DANKSAGUNG

 

Am 25. Mai 2018 fand am Gelände des Heilpädagogischen Zentrums Hinterbrühl die 11. Netzwerktagung des Kindernetzwerks Industrieviertel statt.

Die Entwicklung dieser Tagung fand ihre Ursprünge in der zweitägigen Klausur des Projektteams, in welcher das Lob, aber auch die Kritik der Teilnehmenden aus dem Vorjahr eingearbeitet wurde.

 

Dieses Jahr wollten wir Risikofreude beweisen und uns in Bezug auf die Methodik – wieder einmal – etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Hierfür haben wir einen speziellen Partner gefunden, welcher nicht nur, aber auch ein großes Know-How im Improvisationsschauspiel hat. Hiermit wollen wir unseren Dank und unsere Anerkennung an die Agentur „moods and more“ (Manuela Stachl) aussprechen, welche das künstlerische Konzept, das Skript und die Regie in die Realität erstellt und umgesetzt hat. Schauen Sie einmal auf die Homepage: www.moodsandmore.at! Ein großes Lob muss an dieser Stelle auch an die JungschauspielerInnen Robert Elsinger, Marion Wölfler und Sophie Gutstein ausgesprochen werden, welche die Jugendlichen perfekt in Szene gesetzt haben.

 

Ebenfalls neu in der Organisation der Netzwerktagung war das Hineinholen derjenigen Personen in den Gesamtprozess der Konzeptionierung, die das größte inhaltliche Know-How zum gewählten Thema – Ausbildung bis 18 – hatten. Aus einer vagen Idee wurden unzählige Arbeitstreffen, in welchem Brigitte Drexler (KOST), Mag.a Christine Voggenhuber (Jugendcoaching) und Stefan Schmid, BA (Jugendcoaching) gemeinsam mit dem Projektteam überaus konstruktiv am Tagungsablauf feilten. Hierbei ist es uns „passiert“, dass die Jugendcoaches zur Umsetzung des Skripts plötzlich auf der Bühne stehen und mitspielen mussten. Christine und Stefan stellten sich dieser Herausforderung mit Bravour und machten diese Tagung zu einem sehr speziellen Erlebnis.

 

Vielen Dank für die fruchtbare Mit- und Zusammenarbeit!

 

Das Projektteam des Kindernetzwerks Industrieviertel

 

10 Jahre Kindernetzwerk Industrieviertel –

Ein Modell mit Zukunft

am 05.05.2017 von 09:00 – 13:00 Uhr

 

Wir kooperieren im beruflichen Alltag in verschiedenen Facetten und Ausprägungen. Netzwerkarbeit beeinflusst die Wirksamkeit von Angeboten und Interventionen in der psychosozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Freuen wir uns gemeinsam auf eine Mischung aus Informationsvermittlung und Vernetzung, bei der wir – denn wir alle sind das Netzwerk – mit unserer Jubiläumstagung die Bedeutung der Vernetzung nicht nur hervorstreichen, sondern auch vorleben.

Einleitende WortePrim. Dr. Rainer Fliedl (Projektleiter Kindernetzwerk Industrieviertel)
Begrüßung

wHR Mag.a Elfriede Riesinger (NÖGUS Geschäftsführerin)

Landesrat DI Ludwig Schleritzko

Das Kindernetzwerk Industrieviertel und der NÖ Kinder- und JugendplanMag. Georg Ziniel (Projektleiter NÖ Kinder- und Jugendplan)
Zwischenstand des Teilprojekts „Minderjährige mit Fluchterfahrung“

Dagmar Fenninger-Bucher

Mag.a (FH) Judith Ranftler

DSA Robert Zimmel

10 Jahre Kindernetzwerk Industrieviertel 
Zusammenfassung & Ausklang 

 

Moderation: DI Thomas Krumpholz

 

des Kindernetzwerks Industrieviertel

am 20.05.2016 von 09:00 – 13:00 Uhr

im Mehrzwecksaal der Dr. Erwin Schmuttermeier-Schule

Urlaubskreuzstraße 15, 2371 Hinterbrühl

 

Ziel dieser 9. Kindernetzwerktagung, die heuer als Fach- und Arbeitstagung angelegt ist, soll neben der Übermittlung von inhaltlichen Inputs auch eine Sensibilisierung für interinstitutionelle Kooperation sein und Interesse an der Mitarbeit in weiterführenden Arbeitskreisen wecken.

 

Den Rahmen für die Tagung bilden folgende zwei Themenschwerpunkte:

 

Das schulschwierige Kind

In den und über die Grenzen: Annäherung und Darstellung schulimmanenter Interventionsoptionen und Strategien

Falldarstellungen aus Sicht der Schule: Mag. Alexandra Mayer, Dr. Werner Swoboda, Dipl., Päd. Irene Mihson, Dipl. Päd. Hermine Römer

 

Minderjährige Flüchtlinge

Zahlen, Fakten und rechtliche Bedingungen; Bedürfnisse und Problemlagen

Impulsreferate: Dr. Peter Rozsa (Amt der NÖ-Landesreg., Abt. GS6, Leiter der Koordinierungsstelle für UMF) sowie Mag. Klaus Neumann (GF Verein menschen.leben)

 

Moderation: DI Thomas Krumpholz

 

Im Anschluss an die Tagung ist Zeit für informelle Vernetzung und kulinarischer Verwöhnung durch das Projekt „Topfreisen“!

 

Plattform des Kindernetzwerks Industrieviertel

 

Thema: Kinderarmut

eine Rahmenbedingung 

psychosozialer und pädagogischer Arbeit

 

08.05.2015 von 09:00 – 13:00 Uhr

Mit Ausklang bei Speis und Trank bis 14:00 Uhr

 

Mehrzwecksaal der Dr. Erwin Schmuttermeier Schule

Urlaubskreuzstraße 15, 2371 Hinterbrühl

 

Kinderarmut begegnet uns in unserem beruflichen Alltag in verscheiden Facetten und Ausprägungen. Sie  beeinflusst die Wirksamkeit von Angeboten und Interventionen in der psychosozialen und pädagogischen Arbeit. Wie können wir im Netzwerk konstruktiv reagieren?

 

Am 8.5.2015 fand am Gelände des Heilpädagogischen Zentrums Hinterbrühl die 8. Netzwerktagung des Kindernetzwerks Industrieviertel statt.

Bei dieser Tagung wurden in verschiedener Hinsicht neue Wege beschritten: Einerseits wurde mit „Kinderarmut“ als Tagungsthema ein aktuelles und auch sehr emotionales Thema gewählt. Andererseits wurde beim Tagungssetting auf die herausfordernden räumlichen Rahmenbedingungen Rücksicht genommen. Daher wurde bewusst von der Bildung von Arbeitsgruppen Abstand genommen. Die gesamte Tagung fand im Stehen statt und es wurde die Methodik des „Speed-Datings“ auf eine fachliche Auseinandersetzung appliziert. Bei Gestaltung der Einladung wurde dieses Jahr die informelle Vernetzung im Anschluss speziell hervorgehoben.

Ziel der Tagung war es, Inputs aus dem Netzwerk zu dem Thema sowie zur Vernetzung ansich zu vermitteln, einen fachlichen Austausch zu dem Thema anzuregen sowie die persönliche Vernetzung der Teilnehmenden zu forcieren. 

 

Ablauf: 

Begrüßung

Dr. Elizabeth Baum-Breuer

Prim. Dr. Rainer Fliedl

 

Impulsreferate

DSA Stephan Dangl

Mag. (FH) Kathrin Weninger, MA

 

Austausch und Inspiration – zu Aspekten von Kinderarmut wie z.B. 

Lernförderung

Sozialraum 

Wohnraum

Therapien 

 

Zusammenfassung

 

Ausklang 

 

Moderation: DI Thomas Krumphol

 

Wie konnte das gelingen? – Lösungen im Netzwerk

25.04.2014 von 09.00 – 13.00h

Mehrzwecksaal der Dr. Erwin Schmuttermeier Schule

Urlaubskreuzstraße 15, 2371 Hinterbrühl

 

Seit dem Entstehen des Kindernetzwerks Industrieviertel (2007) sind eine Reihe von nützlichen Produkten im Rahmen von Teilprojekten entstanden, die sich als praktikable Erleichterung im Arbeitsalltag erweisen. Bei der Kindernetzwerktagung 2014 wurde die Vernetzungs- und Kooperationsarbeit als wichtige Ressourcen in den Vordergrund gestellt. 

 

Das unbetreute Kind – Vernetzung ein Markt

fand am 24.5.2013 von 9 bis 13 Uhr im Mehrzwecksaal der Dr. Erwin Schmuttermeier Schule (Hinterbrühl) statt.

 

In den Bezirken des Industrieviertels stehen viele unterschiedliche pädagogische und therapeutische Angebote und Hilfen in den Beratungsstellen, in der Jugendwohlfahrt, in den Schulen, in privaten Praxen und in den Ambulanzen für Kinder und Jugendliche sowie deren Familien zur Verfügung. Die Tagung sollte einen Überblick über die unterschiedlichen Angebote geben und einen weiteren Schritt zur Klärung beitragen, wer wofür zuständig ist und wie in diesem Bereich besser kooperiert werden kann.

 

Im Rahmen der Tagung wurde an einem gemeinsamen Verständnis von

  • Prävention
  • offener Beratung
  • interdisziplinärer Diagnostik
  • therapeutischen, medizinischen und pädagogischen Betreuungs-, Förderungs- und Behandlungsangeboten und der
  • Arbeit an der Integration in das Umfeld des/r PatientIn gearbeitet.

Und hinterfragt was das für die Zusammenarbeit bedeutet.

  • Was kann das alles dem Kind in der Schule nützen?
  • Wer koordiniert alle Anstrengungen um das Kind?

 

Gleichzeitig sollte ein Marktplatz der Angebote im Industrieviertel entstehen, um uns einen praktischen Überblick über die Betreuungs- und Behandlungsmöglichkeiten im ambulanten Bereich zu verschaffen.

Dazu wurden die Einrichtungen ersucht, ihre Einrichtung mit ihren Angeboten auf einer Flipchart-Seite (A1 senkrecht) zu präsentieren. Zudem konnte Informationsmaterial mitgebracht werden.

 

Im Anschluss an die Tagung fand ein gemeinsamer Ausklang statt.



Das Kind im Fokus – Was braucht es, was tun wir!

fand am Mittwoch, den 6. Juni 2012 von 9:00 – 13:00 Uhr im Mehrzwecksaal der Dr. Erwin Schmuttermeierschule statt.

Es nahmen daran 170 TeilnehmerInnen, großteils aus dem Industrieviertel aber auch einige Gäste aus anderen Regionen Niederösterreichs und dem nördlichen Burgenland, teil.

 

Begrüßung: Dr. Rainer Fliedl                     Moderation: Dr. Ernst Tatzer, Dr.in Lilly Damm

 

Impulsreferate (siehe Referate auf der Homepage)

Kinder und Jugendliche zwischen den Sesseln – was braucht`s ?  Dr.in Dina Ghanim

Das auffällige Kind in der Schule – sein Weg durch das Netzwerk.  Mag.a Alexandra Mayer, Dr. Werner Swoboda

 

Arbeitskreise (siehe Berichte auf der Hompage)

AK1

„Wenn`s brennt“ – Zum Umgang mit institutionell verursachten Krisen   Dr.in Martina Grögl-Buchart,  Dr.in Elizabeth Baum-Breuer

AK2

Risikofaktoren und Schutzfaktoren –  Können sie als Warnsignale dienen?   Dr. in Dina Ghanim, Mag.a (FH) Cornelia Mayer, Mag.a (FH) Kathrin Weninger

AK3

Die Helferkonferenz – ein Hilfsmittel interinstitutioneller Vernetzung zum Wohle des Kindes   DSA Stephan Dangl,  DSAin Brigitte Winter

AK4

Hilfeplan als Ausdruck interdisziplinärer Vernetzung   Mag.a Claudia Bilka, Dr.in  Monika Klose, DSAin Lina Biegl-Richardson

AK5

Wie kann Elternbeteiligung gelingen?   Mag.a Susanne Geisler, Dr.in Maria Dornfeld

AK6

Das auffällige Kind in der Schule – sein Weg durch das Netzwerk (aus der Sicht der Schule)   Dr. Werner Swoboda, Mag.a Ursula Ungerböck

AK7

Das auffällige Kind in der Schule – sein Weg durch das Netzwerk (aus der Sicht der behandelnden Institutionen)   Dr. Alexander Artner, Dr. Rainer Fliedl

AK8

Das Kind an den Schnittstellen Kindergarten, Schule und anderen Systemen   Mag.a Alexandra Mayer, Mag.a Stokreiter-Strau, VertreterIn des NÖ Kindergartenwesens

Bei der Präsentation der Arbeitskreise wurde vor allem auch Wert auf Überlegungen zur Weiterführung des Themas im Rahmen des Netzwerkes gelegt und als „Wünsche an die Plattform“ verbalisiert. Sie stellen die Grundlage für weitere Teilprojekte, die durch die Plattform Industrieviertel definiert werden, dar. Beim Abschluss wurden die TeilnehmerInnen gebeten verlässlich ihren Evaluationsbogen auszufüllen. Dieser wiederum wird als wichtiges Instrument zur Weiterentwicklung der Netzwerktagungen gebraucht.

Bei strahlender Sonne nutzten viele noch den Tag zur informellen Vernetzung und genossen das gemütliche Beisammensein.

 

Das Projektteam:
Dr.in Lilly Damm, Prim. Dr. Rainer Fliedl, Mag.a Petra Katzenschläger, Dr. Ernst Tatzer, DSAin Brigitte Winter



Zielformulierung für ein Vernetzungsprojekt

Die heutige Frage ist:  Was ist das Ziel?
Dabei ist auch die Formulierung der sog. Nicht-Ziele wichtig. Was wollen wir sicher nicht?  

Handlungsziele  (Was ist konkret beim Einzelnen zu tun?),
Mittlerziele (Welche Dinge führen uns zum Ziel?) und
Leitziele ( was wollen wir überhaupt erreichen?)

Das Leitziel soll: konkret, positiv formuliert, erreichbar sein, die Zielgruppe muss im Titel vorkommen, es soll dauerhaft, inspirierend, ideenauslösend, attraktiv, verständlich, nicht zu lange sein.

Das Ergebnis des heutigen Treffens:
Kinder und Jugendliche mit psychosozialen Schwierigkeiten finden im interdisziplinären Netzwerk IV (= Industrieviertel)  ein verantwortungsvolles Gegenüber, das durch bestmögliche Hilfe die Gestaltung für verbesserte Lebensperspektiven eröffnet. 



Vernetzung am Wege zur gemeinsamen Verantwortung (2009)

Die Vernetzungstreffen in Hinterbrühl sind zum fixen Bestandteil in der Jahresplanung geworden und sie werden von unseren Kooperationspartnern gerne angenommen und inzwischen auch schon eingefordert. 
Bei den Vorbereitungsarbeiten zum 3. Vernetzungstreffen mussten wir feststellen, dass die Bezirksnetzwerke unterschiedlich gut funktionieren und noch Unterstützung brauchen, damit das Netzwerk für sie als brauchbares Arbeitsinstrument nützlich ist.  Es entwickelte sich für die VertreterInnen der Bezirksnetzwerke deutlich der Wunsch nach stabilen Ansprechpartnern in einer kleineren effizienten Organisation. Diese Kooperationsebene ist innerhalb und zwischen den einzelnen Bezirksnetzwerken notwendig und soll sich auch mit den überregionalen Einrichtungen des Industrieviertels austauschen, damit eine gemeinsame Verantwortung für die Kinder und Jugendlichen entstehen kann. Die Netzwerke im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit sollen mehr Transparenz in den regionalen Angeboten ermöglichen und die Kooperation untereinander erleichtern.
Der erste Teil der Veranstaltung stand noch im Zeichen der Information. Es wurde die neue Kriseneinrichtung des HPZ Die Brücke von Frau Mag. Bilka vorgestellt und Herr Amtmann vom Kidsnest Wr. Neustadt berichtete über Änderungen und Kooperationen seiner Einrichtung. Prim. Dr. Fliedl stellte die neuen ambulanten Angebote der KJPP Hinterbrühl vor.
Herr DSA Robert Zimmel vom Netzwerk Wr. Neustadt machte in seiner sehr gelungenen und lustigen Präsentation Gusto auf die Netzwerkarbeit. Man merkte, wieviel den Wr. Neustädter Einrichtungen dieses Netzwerk bringt und mit welcher Begeisterung sie mitarbeiten. 
Herr Dr. Tatzer vom HPZ Hinterbrühl stellte in seinem Referat die „Vision Plattform Industrieviertel“ vor und es wurde die Frage gestellt, ob wir eine solche Plattform brauchen. Im zweiten Teil der Veranstaltung befassten wir uns in 5 regionalen und 1 überregionalen Arbeitskreisen mit den Themen: Was können wir voneinander brauchen, wie organisieren wir uns, braucht es eine Plattform Vernetzung Industieviertel und was wollen wir von dieser Plattform.



Kooperation stärken, Netzwerke bauen (2008)

Bei diesem Vernetzungstreffen wurde die Informationsbroschüre, herausgegeben von der NÖ Landesklinikenholding Abteilung Jugendwohlfahrt und der NÖ Landesakademie, präsentiert. Das Krisenmanual ist nicht nur ein wichtiges Symbol für die Kooperation von Holding und Jugendwohlfahrt, sondern auch ein praktischer Arbeitsbehelf für den Alltag.
Beispielhaft wurde das regionale Netzwerk Wr. Neustadt präsentiert, das seit Jahren auf eine gut funktionierende Netzwerkarbeit zurückblicken kann. Nach dieser Präsentation stellte Prim. Dr. Fliedl in seinem Referat die Ambulanz der KJPP Hinterbrühl vor und zeigte auf, wie wichtig gute Kooperationspartner für die Nachversorgung unserer jungen PatientInnen sind, bzw. machte er auf die Wichtigkeit eines guten Netzwerkes aufmerksam, um alle uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen die bestmögliche Hilfe zu ermöglichen. 
Zudem setzten sich fünf Arbeitsgruppen der Bezirke Baden, Bruck/Leitha und Schwechat, Mödling, Wr. Neustadt, Neunkirchen sowie ein überregionaler Arbeitskreis mit der Netzwerkkooperation in ihrem Bezirk auseinander.
Wir hoffen, dass der ausgelegte Keim von Kooperationen stärken, Netzwerke bauen so wächst und gedeiht, dass bei einem geplanten dritten Netzwerktreffen schon gut funktionierende regionale Netzwerke präsentiert werden können. Wir wollen mit guter Kooperation einerseits Doppelgleisigkeiten in Diagnostik/Therapie und Behandlung/Betreuung vermeiden, andererseits aber auch Löcher stopfen, damit niemand durch das soziale/medizinische Netz fällt.



Krise verbindet (2007)

Ziel dieses Fachtreffens war ein Austausch und eine intensive Auseinandersetzung der unterschiedlichen beteiligten Berufsgruppen über ambulante, teilstationäre und stationäre Versorgungsangebote des Industrieviertels für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen, es stellte sich vermehrt die Frage nach der passenden Interventionsform. 

Das Hauptaugenmerk in den drei Arbeitskreisen wurde auf das zu erarbeitende Krisenmanual gelegt. Dieses Manual sollte einerseits eine gute Übersicht über die bestehenden Krisenaufnahmestellen bieten, andererseits auch die unterschiedlichen Formen von Krisen beschreiben, damit Kinder und Jugendliche in den für sie passenden Betreuungsstellen landen.